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Donnerstag, 23. Februar 2012
 
 

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Begriff Definition
Abschleppachse

Die Abschleppachse (Achse) dient unter anderem dazu, verunfallte bzw. nicht mehr fahrtüchtige Fahrzeuge zu verbringen.

 
AbschnittPolitische Bezirke werden, um organisatorische Aufgaben zu erleichtern, in Abschnitte eingeteilt (Unsere Wehr liegt im Abschnitt Hainburg/D.).
Die Abschnitte selbst sind wieder in Unterabschnitte unterteilt.


 
AtemschutzWichtiges Element im Feuerwehrwesen. Feuerwehrmänner mit absolvierten Atemschutzlehrgang dürfen, mit Schutzmaske und Atemluftflaschen ausgerüstet, in brennende Objekte eindringen und dort wertvolle Lösch- oder Bergearbeiten verrichten. Infolge der häufigen Verwendung von Kunststoffen bei der Errichtung und Ausstattung von Gebäuden und der Produktion von verschiedensten Gütern ist der schwere Atemschutz (von der Umluft völlig unabhängig) für jede Wehr eine unumgängliche Notwendigkeit.
 
ChargenChargen sind die ernannten Feuerwehrmitglieder vom Löschmeister der Verwaltung bis hin zum Hauptbrandmeister, z.B. Gruppenkommandanten, Zugskommandanten oder Warte.  


 
DienstgradeDa im Einsatz eine Befehlshierarchie von großer Bedeutung ist, werden Feuerwehrmitglieder in Dienstgrade eingeteilt. Je höher die Funktion ist, die man besetzt, desto höher dementsprechend auch der Dienstgrad.

Probefeuerwehrmann (PFM)
Feuerwehrmann (FM)
Sachbearbeiter (SB)
Oberfeuerwehrmann (OFM)
Hauptfeuerwehrmann (HFM)
Löschmeister (LM)
Oberlöschmeister (OLM)
Hauptlöschmeister (HLM)
Brandmeister (BM)
Oberbrandmeister (OBM)
Hauptbrandmeister (HBM)
Löschmeister der Verwaltung (LMV)
Oberlöschmeister der Verwaltung (OLMV)
Hauptlöschmeister der Verwaltung (HLMV)
Verwaltungsmeister (VM)
Verwalter (V)
Oberverwalter (OV)
Hauptverwalter (HV)
Verwaltungsinspektor (VI)
Brandinspektor (BI)
Oberbrandinspektor (OBI)
Hauptbrandinspektor (HBI)
Abschnittsbrandinspektor (ABI)
Brandrat (BR)
Oberbrandrat (OBR)

Sonderdienstgrade:

Feuerwehrtechniker (FT)
Feuerwehrkurat (FKUR)



 
DienstpostenplanDer Dienstpostenplan regelt die einer Freiwilligen Feuerwehr zustehenden Posten (Fachchargen, Warte und Gehilfen) und deren Dienstgrad. Dabei wird nach Fahrzeugen und Mannschaftsstand der jeweiligen Feuerwehr gegliedert.
 
DLDrehleiter
 
EPräfix für die Abkürzung von Dienstgraden, falls das betreffende Feuerwehrmitglied diesen ehrenhalber verliehen bekam. Beispiel: EV für den Ehren-Verwalter.
 
FachchargenFachchargen sind Feuerwehrleute, denen ein bestimmtes Aufgabengebiet zugeteilt wurde, z.B. Der Zeug- oder der Fahrmeister.
 
FBFFreiwillige Betriebsfeuerwehr
 
FJBAFeuerwehrjugendbewerbsabzeichen;

Das FJBA ist ein Einzelbewerb für Mitglieder einer Feuerwehrjugend im Alter von 10 bis 12 Jahren. Dabei sollen das Erkennen von Geräten, deren Handhabung und die Knotenkunde gefestigt werden.
 
FJLAFeuerwehrjugendleistungsabzeichen;

Das FJLA muss in einem Teambewerb erlangt werden, wobei die Gruppe einen vereinfachten Löschangriff durchführt.
 
JFM

Jugendfeuerwehrmann;

 

Ein Mitglied der Feuerwehrjugend trägt diesen Dienstgrad. Der Spiegel des JFM gleicht einem normalen PFM-Spiegel, wobei weiße, waagrechte Linien die Anzahl der absolvierten Erprobungen anzeigen. Eine Erprobung ist eine Wissensüberprüfung auf allen Feuerwehrgebieten in vereinfachter Form. Ein JFM kann maximal 3 Erprobungen absolvieren.

 

 
KdoKommando;

Die oberste Führungsschicht einer Feuerwehr, bestehend aus dem Feuerwehrkommandanten, dem Feuerwehrkommandanten-Stellvertreter und dem Leiter des Verwaltungsdienstes.
 
KHD

KatastrophenHilfsDienst

In NÖ gibt es 23 KHD-Bereitschaften welche den Politischen Bezirken gleicht. Die Brucker Bereitschaft wird 3.KHD-Bereitschaft genannt. Diese setzt sich aus Mannschaft, Fahrzeugen und Geräte von den einzelnen Feuerwehren zusammen. Früher gab es eine fixe Zusammenstellung der Bereitschaft (1Kommandozug, 2Löschzüge und 1Technischer Zug). Heute werden die Kräfte je nach Bedarf zusammengestellt. Ziel der Bereitschaft ist, die eingesetzten Kräfte, welche sich schon länger im Einsatz befinden, abzulösen.
 
KLF

 

Das Kleinlöschfahrzeug ist ein Löschfahrzeug, in dem zwar zumeist kein Wasser, aber alle für die Brandbekämpfung erforderlichen Geräte für eine Gruppe mitgeführt werden. Trägt die taktische Bezeichnung KLF aber den Zusatz -W, so verfügt das Fahrzeug auch über einen Wassertank, der allerdings kleiner als der eines Tanklöschfahrzeuges ist.

 

 
LWZLandeswarnzentrale
 
NAWNotarztwagen
 
RÜST

Das Rüstfahrzeug ist speziell für Technische Einsätze ausgerüstet. In diesem Fahrzeug  befindet sich u.a. auch eine Bergeausrüstung (Spreitzer und Schere), die zur Rettung eingeklemmter Personen ein unerlässliches Mittel darstellt.

 
Technische HilfeleistungDieser Bewerb soll die Fähigkeiten eines Feuerwehrmitgliedes im Technischen Einsatz vertiefen und festigen. Dabei wird nicht die schnelle, sondern richtige Durchführung der erforderlichen Maßnahmen in den Vordergrund gestellt. So gilt es die Unfallstelle abzusichern, den Brandschutz herzustellen und eine Menschenrettung aus einem Pkw zu simulieren. Auch muss jeder Teilnehmer die eigenen Einsatzfahrzeuge genau kennen, um im Ernstfall sämtliche Geräte schnellstmöglich zu finden.
Das Leistungsabzeichen Technische Hilfeleitung kann im Abstand von jeweils zwei Jahren in Bronze, Silber und Gold erworben werden.


 
TLFDas Tanklöschfahrzeug ist ein Löschfahrzeug, in dem Wasser mitgeführt wird. Es unterstützt eine schnelle Bekämpfung des Brandes und ist zudem mit Atemschutzgeräten ausgestattet. Eine eingebaute Pumpe (Einbaupumpe) ermöglicht das Ansaugen von Gewässern, etc (siehe auch TS). TLF's gibt es in verschiedenen Größen, wobei die Zahl hinter der Bezeichnung TLF die Menge des mitgeführten Wassers in Litern angibt - vom einfachen TLF1000 bis hin zu größeren Modellen, sogenannten GTLF's (Großtanklöschfahrzeugen), die oft mehr als 10000 Liter Wasser fassen. Die Bezeichnung TLF-A bedeutet, dass das Fahrzeug über Allradantrieb verfügt.
 
TSIm Feuerwehrbereich Bezeichnung für eine Pumpe, mit der Wasser aus fließenden oder stehenden Gewässern, aber auch aus Hydranten etc. gesaugt werden kann. Eine TS wird auch verwendet, um den Druck des Wassers in der Schlauchleitung zu regulieren.
 
TUSDas TUS ist eine Brandmeldeeinrichtung, die zumeist in Industrie- oder Gewerbebetrieben eingesetzt wird. Löst ein Brandmelder Alarm aus, so wird dieser sofort in die zuständige Bezirksalarmzentrale (BAZ) weitergeleitet, von wo dann die erforderlichen Einsatzkräfte alarmiert werden.
 


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