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Samstag, 19. Mai 2012
 
 
08. 04. 2009: Dachstuhlbrand

„Dachstuhlbrand in der Sulzgasse" - so lautete die Meldung der Landeswarnzentrale, als am Mittwoch, dem 8. April 2009 um 13,42 Uhr die Feuerwehren Bad Deutsch-Altenburg und Petronell-Carnuntum mittels Sirene und Pager alarmiert wurden. Die FF Bad Deutsch-Altenburg rückte in der Erstphase mit dem TLF 4000 und dem KLF mit zusammen 8 Mitgliedern aus. Bereits bei der Anfahrt des Tanklöschfahrzeuges zum Brandobjekt meldete der Gruppenkommandant, dass sich der Brand am Dach des 3 geschoßigen Gebäudes befindet, worauf vom Einsatzleiter sofort die Alarmierung der Drehleiter Hainburg a.d.Donau angeordnet wurde.

Durch die Besatzung des TLF 4000 Bad Deutsch-Altenburg wurde unter Atemschutz ein C-Rohr durch das Stiegenhaus auf das Dach zur Brandbekämpfung vorgenommen. Zugleich erfolgte ein Außenangriff mit einem C-Rohr. Durch die eintreffende Feuerwehr Petronell-Carnuntum wurde die Brandbekämpfung am Dach mit Atemschutz unterstützt. Bereits in dieser Erstphase des Löschangriffes kam es zu einer Verpuffung unterhalb des Bleches der Dachdeckung.

Bedingt durch die Bauweise - ein sog. „Sargdeckel", eine Stahlbetonkonstruktion im obersten Geschoß des Gebäudes, allerdings mit senkrechten Wänden, gestaltete sich die Brandbekämpfung sehr schwierig und dauerte letztlich bis 18,45 Uhr. Oberhalb der Stahlbetondecke war eine leicht geneigte Holz-Dachstuhlkonstruktion mit dazwischen befindlicher Wärmedämmung, Holz-Vollschalung, Dachpappe und darauf eine Blechdeckung. Um eine Mansard-Dachform anzudeuten, waren vor den Wänden schräge Holzkonstruktionen mit Eternitplatten verkleidet. Unter diesen Konstruktionen breitete sich der Brand weiter aus. Um ihn erfolgreich zu bekämpfen, musste das Blech der Dachdeckung aufgeschnitten und entfernt werden, was vorerst mit Trennschleifern und dann mit Rettungssägen (aus dem Bezirk Gänserndorf angefordert) erfolgte. Um zu den Seitenverkleidungen zu kommen, die Eternitplatten zu entfernen und auch hier die brennende Holz-Unterkonstruktion zu löschen wurde in der weiteren Entwicklung des Brandes auch die Drehleiter Bruck an der Leitha angefordert.

Da der Einsatz unter Atemschutz durchgeführt werden musste, war die Anforderung weiterer Feuerwehrkräfte und des Atemluftkompressors des Abschnittes Hainburg a.d.Donau notwendig.

Schließlich gelang es, nachdem etwa 200 m² Dachfläche geöffnet wurden, den Brand zu löschen.

Eingesetzt waren, neben der FF Bad Deutsch-Altenburg, die insgesamt dann mit 18 Mitgliedern und dem TLF 4000, KLF, VF und Rüstfahrzeug im Einsatz stand, die Feuerwehren : Petronell-Carnuntum, Hainburg a.d.Donau, Hainburg Tabakfabrik, Hundsheim, Scharndorf, Prellenkirchen, Wolfsthal, Bruck an der Leitha und Wildungsmauer sowie je ein Mitglied der FF Strasshof, Gänserndorf und Deutsch-Wagram.

Sowie 2 Polizeistreifen

Rotes Kreuz Hainburg mit einem RTF.

 

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