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Das Feuerwehrhaus, eine Garage für ein Einsatzfahrzeug? Vielerorts gibt es Feuerwehrhäuser in den verschiedensten Ausführungen. Vom einfachen Häuschen, das eher an eine Waldschenke erinnert bis zum großen Prunkbau der alles andere in einer Gemeinde überschattet. Was ist wirklich notwendig? Man muss sich diese Frage aus der Sicht des einzelnen Feuerwehrmitgliedes stellen. Ein Feuerwehrmitglied rückt statistisch gesehen in Österreich 3 ½-mal pro Woche aus. Ist es der Verkehrsunfall, Bilder die ein starkes Nervenkostüm erfordern. Die Hände werden nicht nur schmutzig von Kühlwasser, Schmier- und Treibstoffen. Oder ist es der Brandeinsatz, helfende Hände versuchen jemandem zu helfen, der vielleicht vor einer Stunde Seelenruhig eingeschlummert ist. Die Grundbedürfnisse eines Feuerwehrmitgliedes sind einfach, sehr einfach. Die Bedürfnisse wie man sie in den eigenen 4 Wänden vorfindet, also ein WC, vielleicht auch eine Dusche, eine Möglichkeit sich einmal zurückzuziehen, Umkleidemöglichkeiten, einen Platz sich in aller Ruhe einen Kaffee zu gönnen, eine Möglichkeit sich weiterzubilden im Rahmen von Schulungen, um wieder auf dem neusten Stand der Dinge zu sein. Das scheint alles zu sein! Da sind die Erfordernisse die die Organisation selbst mit sich bringt viel gewaltiger. Ohne PC geht auch bei Feuerwehr nichts mehr. Die Vernetzung mit dem Land NÖ und dem Landesfeuerwehrverband, die Verwaltung der eigenen Feuerwehr, Kalkulation von Vorhaben und Aktivitäten, Übungen, Einsatzverrechung usw. Man kann erahnen das der Aufwand für die Organisation „Feuerwehr“ oftmals mehr erfordert, als für das einzelne Feuerwehrmitglied. Man wundert sich vielleicht, warum denn die Feuerwehr soviel an Einrichtung oder Räumlichkeiten benötigt. Die haben das doch früher auch nicht gehabt! Es hat sich eben sehr viel verändert. Die Technik, die Anforderungen, das Personal, usw. Ein Umdenken hat vor einigen Jahren auch im Bezug auf den Vergleich mit der Arbeitnehmerwelt stattgefunden. Letztendlich sind wir zwar freiwillige Feuerwehrmänner, und damit unterliegen wir auch nicht den Gesetzen wie wir sie aus dem Arbeitsleben kennen, z.B. ArbeitnehmerInnenschutzgesetz, Arbeitsstättenverordnung, usw. Es ist aber ein Muss, dass die gleichen Schutzbestimmungen, wie sie für einen Arbeitnehmer gelten, auch für einen Freiwilligen Feuerwehrmann gelten. Denn der Eintritt und der Austritt sind freiwillig, dazwischen ist Dienst! Vielerorts würde eine Arbeitsplatzevaluierung nicht möglich sein. Wesentliche Sicherheitsmaßnahmen und Schutzeinrichtungen fehlen. Die Zeit, in der ein Fahrzeug in einer Garage abgestellt ist, und in Spinden um das Fahrzeug eine grüne Hose und Bluse aufgehängt sind, ein Ölfass abgestellt, und Gerätschaften um das Fahrzeug gelagert werden, ist tatsächlich vorbei! In unserem Feuerwehrhaus sind Kameradschaftlichkeit und Gemütlichkeit groß geschrieben. Es ist soweit ganz wohnlich eingerichtet, damit die Bedürfnisse gedeckt sind. Auf die restlichen Einrichtungen und Räumlichkeiten müssen wir leider verzichten. Es ist eine Herausforderung den „Mannschaftsraum“ als Sitzungszimmer, Schulungsraum, Jugendraum, und Aufenthaltsraum zu betreiben. Nur durch Improvisation und mit ein paar schlichtenden Worten kommen wir so über die Runden. Im „Konzept 2015“ wurden wesentliche Faktoren und Kriterien, wie sie oben beschrieben sind, eingearbeitet. Es beinhaltet ein Fuhrparkmanagement und ein neues Feuerwehrhaus. Mehr darüber in den laufenden News. 
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